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title, author, language
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| Das Leben ist schön V2 | Dr. Thomas Sindt | de_DE |
Das Leben ist schön oder wie wir in Beziehungen überleben können
Einleitung:
Ich denke also bin ich, denk ich positiv gewinn ich (Fantastischen Vier)
Wenn Ihr die Einleitung gelesen habt, braucht Ihr vielleicht gar nicht weiter lesen. Wenn Ihr es dann doch genauer wissen wollt ... Naja, lest die entsprechenden Kapitel.
Ich habe das Buch extra sehr kurz gehalten. Vielleicht ist es auch eher eine Broschüre. Aber es gibt so viele tolle Bücher zu den ganzen Themen. Das brauche ich nicht alles neu aufzurollen.
Warum schreibe ich überhaupt so ein Buch und warum glaube ich, ich könnte überhaupt etwas zu diesem Thema schreiben. Ach ja, worum geht es überhaupt. Es geht um die Liebe. Größer hätte ich es auch nicht wählen können, aber ich bin in das Erwachsenen-Leben entlassen worden, ohne, dass mich jemand darauf vorbereitet hätte. Natürlich wurde ich aufgeklärt. Das war auch alles schön und gut. Aber auf die Liebe hat mich niemand vorbereitet. Da musste ich mit vielen schmerzhaften Versuchen selber raus finden wie es geht (wer ließt schon Ratgeber?).
Nun ist auch der letzte Versuch schmerzhaft vielleicht gescheitert, wir wissen es noch nicht, aber wir haben doch so einiges aus Unwissenheit verbockt. Nach nun fast 20 Jahren, eine meiner längsten Beziehungen. Und trotzdem ist meine Frau dann 2023 Fremdgegangen und wenn ich heute so drüber nachdenke, kann ich es ihr nicht einmal verübeln.
Ich hab mich deswegen nun schon länger mit diesen ganzen Themen beschäftigt und bin nun zu meiner eigenen Sichtweise gekommen, die ich hier einmal zum Besten geben möchte. Ich behandel das ganze hier nicht Wissenschaftlich. Ich habe hier nicht zitiert. Zur Warnung: Ich habe Informatik studiert, also Angewandte Philosophie. Ich versuche, dass Ganze möglichst logisch anzugehen, was wahrscheinlich auch schon der erste Fehler ist.
Der Top - Down Ansatz:
Ich nenne hier das Konzept einmal den Top - Down Ansatz.
Damit wir in einer Beziehung glücklich zusammen sein können, müssen wir glücklich mit uns selber sein! Oft sind wir schon mit uns unglücklich. Wie sollen wir da mit anderen glücklich werden? Wir sind unzufrieden, gestresst und unsere Bedürfnisse werden vielleicht nicht erfüllt. Die eigentlichen Ursachen liegen häufig gar nicht in der aktuellen Situation (die ist eher ein Ergebnis) sondern in unserer Vergangenheit.
Hier können wir lernen warum wir so sind wie wir sind. Wir merkten so schneller, ob wir bewusst reagieren, oder ob wir getriggert werden. So können wir, je mehr wir lernen, uns bewusst entscheiden, wie wir reagieren möchten. Wir lernen auch, was für ein Bindungstyp wir sind, wie sich dieser in Beziehungen auswirkt und was das mit Selbstliebe zu tun hat. Habe ich genug Selbstliebe kann ich andere lieben ohne abhängig zu sein. Damit Du mehr Selbstliebe entwickelst, kannst Du verschiedene Methoden anwenden. Zum Glück kann man sich Glück einreden.
Wenn wir diesen Punkt erreicht haben, können wir uns um die Themen Verliebtheit, Liebe und Bindung kümmern. Dazu gehören die verschiedenen Phasen, die es da gibt, die Übergänge und Folgen in den jeweiligen Phasen. Kennen wir die, können wir diesen nach besten Wissen und Gewissen ausweichen.
Das geht am besten durch Kommunikation. Wenn wir mit dem Partner, der Partnerin reden können, ist schon viel gewonnen. Und damit meine ich wirklich miteinander reden über Gefühle, Bedürfnisse, etc. und nicht nur organisatorisches. Wenn wir gut miteinander Reden können entsteht auch wieder Nähe, die uns als Paar zusammen hält!
So gehen wir einmal runter in die Tiefen des eigenen Ichs um dann die Beziehung, sofern noch möglich, wieder von hinten aufzurollen.
Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
Sonst noch was?
Ja, die bereit erwähnte Liste der Bücher habe ich hinten mit dran gehängt. Vielleicht ist ja was spannendes für Euch mit dabei.
Unzufrieden in der Beziehung?
Pink has turned to blue (Hüsker Dü)
Ja natürlich, sonst würde ich das nicht schreiben und Ihr das nicht lesen. Also sind wir unzufrieden mit unserer Beziehung oder unseren Beziehungen.
Vielleicht seit geht Ihr Euch auf die Nerven, oder einer von Euch zieht sich zurück und im Zweifel klammert der andere. Ihr redet vielleicht nicht mehr miteinander oder schreit Euch nur noch an. Und wenn Ihr schon mal normal miteinander redet, dann ist es meist nur noch was organisatorisches. Ihr habt viel Stress im Alltag, nicht zwingend miteinander, aber vielleicht wegen Job und/oder Kindern. Ihr fühlt Euch übervorteilt oder ausgenutzt. Ihr setzt keine Grenzen und fühlt vielleicht auch nichts mehr. Ihr fühlt Euch nicht wertgeschätzt und der achtsame Umgang ist zwischen Euch vielleicht auch nicht zu erkennen. Eure Erwartungen und Bedürfnisse werden nicht mehr gefüllt. Vielleicht ist auch schon der ein oder andere Fremdgegangen. Kann alles passieren.
Dabei war doch alles am Anfang so toll und ihr konntet stundenlang reden und zusammen sein und der Himmel war rosa. Wo ist die Begeisterung füreinander hin?
Na ja, da kommen einige Dinge zusammen im Laufe der Zeit, in der wir zusammen sind. Die erste Phase ist die rosarote Brille, die wir alle kennen. Wir wollen nur Zeit mit dem anderen verbringen und die Schrullen sind uns total sympathisch. Eine gewisse Zeit geht das gut und dann kommt immer mehr der alltägliche Stress oder vielleicht auch nur der Alltag in die Beziehung und wir merken gar nicht, dass das Gefühl der Verliebtheit mit der Zeit verschwindet. An diesem Punkt gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können wir, wenn wir denn entsprechend vorbereitet sind, diese Phase in eine tolle Liebesbeziehung münden lassen oder sie geht in die Brüche. Und das unterschiedlich schnell. Da wir häufig nicht darauf vorbereitet sind, zumindest hat es bei mir ein wenig mit der Erkenntnis gedauert, scheitern diese Beziehungen leider nach der Verliebtheitsphase. Das liegt aber in der Regel nicht an dem anderen, sondern hauptsächlich auch an uns selbst (bzw. der/die Andere kann natürlich ähnliche Probleme haben und beide können daran arbeiten.). Das ist keine Schuld, sondern einfach oft ein unbewusster Zustand. Vielfach passiert es aus Gründen, dass der/die Partnerin nicht mehr immer unsere Bedürfnisse erfüllt und auch wir bringen nicht mehr so häufig die Kraft auf, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr geliebt, was natürlich so nicht stimmt, aber wer kann schon gegen Gefühle reden? Im Hintergrund ist es aber oft so, dass wir nicht genug Selbstliebe und Selbstachtung mitbringen. Das war wahrscheinlich schon vor der Beziehung so und nach der Verliebtheitsphase wird es uns unbewusst wieder bewusst und wir tappen in die gleichen Fallen und Mustern, wie wir sie eigentlich schon aus den vorherigen Beziehungen kennen sollten.
Wenn wir es also schaffen, genug Selbstliebe nach der Verliebtheitsphase zu haben, dann können wir die andere Person in unsere Liebe rein lassen und werden nicht von ihr abhängig. Haben wir zu wenig Selbstliebe, dann wollen wir wahrscheinlich fliehen oder klammern. Die meisten mir bekannten Beziehungsprobleme resultieren nun genau daraus.
Was stimmt mit mir nicht?
Nichts oder Alles! Kommt drauf an, wie Du das siehst. Im Prinzip sind wir so OK, wie wir sind. Das muss uns klar sein. Aber warum fühlen wir uns dann nicht (immer) OK? Das könnte u.A. daran liegen, dass wir abhängig von unserem Partner, unserer Partnerin sind, ohne es direkt zu merken. Oder vielleicht auch, dass wir mehr Freiheit brauchen, mehr Zeit für uns selbst zur Selbstverwirklichung. Es kann natürlich auch sein, dass wir nicht mehr alle Bedürfnisse unseres Partners erfüllen (können) und umgekehrt natürlich auch. Die Kraft, die wir anfangs in der Beziehung hatten, ist dann einfach nicht mehr da.
Stress ist auch ein ganz wichtiger Faktor in dieser Gleichung. Als Paar kommt es mit der Zeit immer dazu, dass sich Stress einschleicht. Dieser sog. externe Stress kann z.B. durch den Job kommen, durch Kinder oder auch durch Pflege oder andere Ereignisse im Leben. Dieser Stress klaut einem aber die Kraft, die wir sonst in die Erfüllung der Bedürfnisse gesteckt haben. So kann es passieren, dass aus diesem externen Stress schleichend auch interner Stress wird. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr so geliebt und/oder sind genervt von den Anderen weil diese Person nicht mehr so unsere Bedürfnisse erfüllt, wie vorher und wir das aber auch nicht mehr so tun, wie am Anfang.
Wir werden uns ja später noch mit den Phasen der Liebe beschäftigen, aber soviel schon mal vorweg. Die Verliebtheitsphase zu Beginn einer Beziehung ist eigentlich eine Sucht (Forschende haben herausgefunden, dass Verliebtheit wie Kokain wirkt im Gehirn; ob das jetzt für Kokain spricht, weiß ich nicht). Wenn diese Phase sich dem Ende nähert, z.B weil immer mehr externer Stress in eine Beziehung eindringt, dann wirkt das ein wenig, wie Entzug und Entzug ist eigentlich Stress pur. Viele Beziehungen scheitern dann auch genau an diesem Punkt. Und manche springen deswegen von einer Verliebtheit in die nächste, um, frei heraus gesagt, den Pegel zu halten und eben nicht in den Entzug zu kommen. Viele Paar-Börsen verdienen mit diesem Entzug viel Geld.
Wenn wir es aber schaffen, die Beziehung auch nach dem Entzug noch aufrecht zu erhalten, haben wir die Chance, eine wunderbare Liebesbeziehung einzugehen und aufzubauen. Warum aber fällt es und so schwer? Weil wir, und das ist meine Hypothese, vielfach über zu wenig Selbstliebe verfügen.
Vor einiger Zeit habe ich mal einen schönes Beispiel gelesen. Jeder Mensch hat eine Tonne voll Liebe und diese Liebe ist bei einem ausgeglichenen Menschen gefüllt zu einem halben Teil mit Selbstliebe und je zu einem Viertel mit gebender Liebe und empfangener Liebe. So ein Mensch ruht in sich und kann Beziehungen eingehen, ohne abhängig zu werden. Wenn wir uns frisch verlieben ist es aus biologischen Gründen nicht ausschlaggebend, in welchen Verhältnissen die Selbstliebe zu den anderen beiden Formen der Liebe stehen. Hier geben wir viel Liebe und wir empfangen genug Liebe und unsere Bedürfnisse sind entsprechend erfüllt und so glücklich fühlen wir uns auch. Wenn wir aus unserer Verliebtheitsphase raus kommen und wir nicht über genug Selbstliebe verfügen (weil wegen Stress, Misserfolge, sonstiges, etc.) versuchen wir diese Lücke über gebende und empfangene Liebe zu kompensieren und werden ggf. so von dem anderen abhängig. Wir reagieren mit Klammern oder Flüchten, je nach unseren aktuellen Bedürfnissen. Wenn diese nicht erfüllt werden vom jeweils anderen kann es dann auch passieren, dass wir uns weniger wertgeschätzt und geachtet fühlen. Je nach meiner Persönlichkeit kann auch das die Selbstliebe reduzieren, bzw. den Mangel an Selbstliebe aufzeigen. Wie bei einem Entzug merken wir dann, dass uns was fehlt und das wollen wir wieder kompensieren. Unserer Beziehung tut das nicht gut und ggf. reagiert unser Gegenüber ebenso. Natürlich ist das hier jetzt sehr vereinfacht dargestellt und diese Prozesse verlaufen meist sehr schleichend und sind meist noch flankiert von Kommunikationsproblemen aller Art. Wir merken es häufig gar nicht mal rechtzeitig.
In der Quintessens kann ich aber sagen, wenn wir nicht über ausreichend Selbstliebe verfügen, können wir auch anderen Menschen gegenüber keine Liebe empfinden und Geben. Damit ist ausdrücklich NICHT die Verliebtheit gemeint. Ich kann mich auch ohne ausreichend Selbstliebe in andere verlieben. Ich kann aber diese Liebe schwer aufrecht erhalten, wenn diese Phase zu Ende ist. Für eine gute und lang angelegte Liebesbeziehung brauche ich zuerst einmal viel Selbstliebe. Ich habe mal gelesen, dass Liebe nicht weniger wird, wenn ich sie teile, aber ich muss wenigstens über welche verfügen, die ich teilen kann. Wenn ich dieses Thema nicht angehe scheitern höchstwahrscheinlich alle Beziehungen nach der Verliebtheitsphase. Aber auch später kann es sein, dass ich meine Selbstliebe verliere oder sie weniger wird. Auch dann ist meine Beziehung ggf. in Gefahr.
Aber warum habe ich zu wenig Selbstliebe? Woran kann das liegen?
Vielleicht an unserer Vergangenheit?
Wenn Ihr Euch mal versucht an die Kindheit zu erinnern, also wirklich zu erinnern, werdet ihr wahrscheinlich feststellen, dass es gar nicht so viele Erinnerungen gibt. Vieles haben wir aus der Kindheit vergessen. Was allerdings tief in uns vergraben sind, sind die nicht erfüllten Bedürfnisse, die wir als Kind hatten. Dazu kommen noch aus der Erziehung und dem Umfeld, welches uns geprägt hat, noch die Glaubenssätze, die wir als Kinder aufgebaut haben. Und glaubt es oder nicht, aber diese unerfüllten Bedürfnisse und die tief vergrabenen Glaubenssätze steuern unser Verhalten auch heute noch. Und das Tolle ist, wir bekommen es gar nicht mit. Und das schauen wir uns jetzt einmal genauer an.
Unser inneres Kind
Unsere Glaubenssätze
Liebe ich mich?
Phasen der Liebe
Und wie wir da durch kommen?
Was können wir tun, wenn es schief läuft?
Aber brauche ich das überhaupt?
Ich muss gar nichts außer schlafen, trinken, atmen und ficken und so pünktlich wie es geht meine Steuer abdrücken (Grossstadtgeflüster)
Warum möchte ich denn unbedingt in Beziehung leben? Warum reicht es mir nicht, von einer Verliebtheitsphase einfach in die nächste zu gehen. Quasi von einem Rausch in den Nächsten. Ich hätte ein schönes, unbeschwertes Leben und müsste mir über viele Punkte, die ich hier vorher alle aufgeschrieben habe, keine Gedanken machen. Warum mache ich mir diesen Stress und die Arbeit an einer Beziehung, wenn ich von sequentiell oder auch gerne parallel immer wieder verliebt sein kann.
Ich weiß es nicht genau aber vielleicht, und das ist erst mal meine persönliche Meinung, ist es wichtig mit anderen Menschen in Beziehung zu stehen, von dehnen ich gerne gesehen werden möchte, wertgeschätzt werden möchte. Aber auch ich möchte diese Menschen wertschätzen und sehen. Ich glaube, die Grenzen zwischen Freundschaft und Liebe liegen dicht bei einander. Beides sind Beziehungen. Beides sind Entscheidungen füreinander. In Liebe und in Freundschaft sind die Menschen füreinander da. An Freundschaft und an Liebesbeziehung muss ich arbeiten, damit sie überdauern. Wenn mir eine Person wichtig ist, sei es aus Freundschaft oder Liebe, dann arbeite ich an dieser Beziehung. Wenn sie mir nicht wichtig ist, dann lass ich es.
Es bedeutet nicht, dass ich mit Menschen, die ich liebe, zusammen wohnen muss oder dass aus jeder WG Liebesbeziehungen entstehen (können aber ... hab ich schon erlebt). Es bedeutet auch nicht zwingend, dass wir nur eine Person lieben dürfen, obwohl wir alle so sozialisiert wurden.
Liebe und Freundschaft ist auch eine Chance, mich selber weiter zu entwickeln. Wenn ich "nur" von einer Beziehung in die nächste gehe, sobald die Verliebtheit vorbei ist, dann nehme ich mir die Chance, z.B. meine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Ich brauche mir dann die Mühe nicht machen. Ob ich dann am Ende zufriedener bin oder nicht, mag ich nicht zu beurteilen.
Vielleicht das Wichtigste: Liebe ist eine Entscheidung. Liebe ist die Entscheidung, mit jemanden zusammen sein zu wollen und das völlig freiwillig. Ich kann mich jeden Tag neu entscheiden, ob ich mit jemanden zusammen sein möchte. Daraus resultiert, dass die Frage, ob ich eine Beziehung oder Liebe wirklich brauche (als erwachsener Mensch) vielleicht grundfalsch! Eher ist es so, wenn ich das Bedürfnis nach Liebe und Beziehung in mir artikuliere, ich eigentlich eher damit zum Ausdruck bringe, dass ich mir alleine nicht genug bin. Das meine Selbstliebe nicht ausreichend ist. Nur dann habe ich dieses Bedürfnis nach Liebe, oder ehrlicherweise eher nach Verliebtheit. Verliebtheit ist ein Gefühl, ein Bedürfnis, ähnlich wie Heroin. Damit kann ich eine zeitlang meine mangelnde Selbstliebe ausgleichen, aber es ist keine Entscheidung für jemanden. Sobald die Verliebtheit nachlässt, suche ich vielleicht schon den nächsten Rausch und so muss ich nie einem Menschen wirklich nahe kommen, weil ich nie liebe.
Die Frage, ob ich Liebe brauche formuliert einen Bedarf und ein Bedarf macht mich abhängig. Wenn ich mir diese Frage stelle, ob ich Liebe oder Beziehung wirklich brauche, dann ist die Antwort in diesem Moment NEIN, ich bin gerade nicht bereit, die Entscheidung Liebe wirklich frei zu treffen. Sehr wahrscheinlich mangelt es mir dann an Selbstliebe, die ich zuerst aufbauen muss.