69 lines
8.3 KiB
Markdown
69 lines
8.3 KiB
Markdown
---
|
|
title: "Das Leben ist schön V2"
|
|
author: "Dr. Thomas Sindt"
|
|
language: "de_DE"
|
|
---
|
|
|
|
# Das Leben ist schön oder wie wir in Beziehungen überleben können
|
|
|
|
## Einleitung:
|
|
**Ich denke also bin ich, denk ich positiv gewinn ich** (Fantastischen Vier)
|
|
|
|
Wenn Ihr die Einleitung gelesen habt, braucht Ihr vielleicht gar nicht weiter lesen. Wenn Ihr es dann doch genauer wissen wollt ... Naja, lest die entsprechenden Kapitel.
|
|
|
|
Ich habe das Buch extra sehr kurz gehalten. Vielleicht ist es auch eher eine Broschüre. Aber es gibt so viele tolle Bücher zu den ganzen Themen. Das brauche ich nicht alles neu aufzurollen.
|
|
|
|
### Der Top - Down Ansatz:
|
|
|
|
Ich nenne hier das Konzept einmal den **Top - Down Ansatz**.
|
|
|
|
Damit wir in einer Beziehung glücklich zusammen sein können, müssen wir glücklich mit uns selber sein! Oft sind wir schon mit uns unglücklich. Wie sollen wir da mit anderen glücklich werden? Wir sind unzufrieden, gestresst und unsere Bedürfnisse werden vielleicht nicht erfüllt. Die eigentlichen Ursachen liegen häufig gar nicht in der aktuellen Situation (die ist eher ein Ergebnis) sondern in unserer Vergangenheit.
|
|
|
|
Hier können wir lernen warum wir so sind wie wir sind. Wir merkten so schneller, ob wir bewusst reagieren, oder ob wir getriggert werden. So können wir, je mehr wir lernen, uns bewusst entscheiden, wie wir reagieren möchten. Wir lernen auch, was für ein Bindungstyp wir sind, wie sich dieser in Beziehungen auswirkt und was das mit Selbstliebe zu tun hat. Habe ich genug Selbstliebe kann ich andere lieben ohne abhängig zu sein. Damit Du mehr Selbstliebe entwickelst, kannst Du verschiedene Methoden anwenden. Zum Glück kann man sich Glück einreden.
|
|
|
|
Wenn wir diesen Punkt erreicht haben, können wir uns um die Themen Verliebtheit, Liebe und Bindung kümmern. Dazu gehören die verschiedenen Phasen, die es da gibt, die Übergänge und Folgen in den jeweiligen Phasen. Kennen wir die, können wir diesen nach besten Wissen und Gewissen ausweichen.
|
|
|
|
Das geht am besten durch Kommunikation. Wenn wir mit dem Partner, der Partnerin reden können, ist schon viel gewonnen. Und damit meine ich wirklich miteinander reden über Gefühle, Bedürfnisse, etc. und nicht nur organisatorisches. Wenn wir gut miteinander Reden können entsteht auch wieder Nähe, die uns als Paar zusammen hält!
|
|
|
|
So gehen wir einmal runter in die Tiefen des eigenen Ichs um dann die Beziehung, sofern noch möglich, wieder von hinten aufzurollen.
|
|
|
|
Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?
|
|
|
|
### Sonst noch was?
|
|
Ja, die bereit erwähnte Liste der Bücher habe ich hinten mit dran gehängt. Vielleicht ist ja was spannendes für Euch mit dabei.
|
|
|
|
## Unzufrieden in der Beziehung?
|
|
**Pink has turned to blue** (Hüsker Dü)
|
|
|
|
Ja natürlich, sonst würde ich das nicht schreiben und Ihr das nicht lesen. Also sind wir unzufrieden mit unserer Beziehung oder unseren Beziehungen.
|
|
Vielleicht seit geht Ihr Euch auf die Nerven, oder einer von Euch zieht sich zurück und im Zweifel klammert der andere. Ihr redet vielleicht nicht mehr miteinander oder schreit Euch nur noch an. Und wenn Ihr schon mal normal miteinander redet, dann ist es meist nur noch was organisatorisches. Ihr habt viel Stress im Alltag, nicht zwingend miteinander, aber vielleicht wegen Job und/oder Kindern. Ihr fühlt Euch übervorteilt oder ausgenutzt. Ihr setzt keine Grenzen und fühlt vielleicht auch nichts mehr. Ihr fühlt Euch nicht wertgeschätzt und der achtsame Umgang ist zwischen Euch vielleicht auch nicht zu erkennen. Eure Erwartungen und Bedürfnisse werden nicht mehr gefüllt. Vielleicht ist auch schon der ein oder andere Fremdgegangen. Kann alles passieren.
|
|
|
|
Dabei war doch alles am Anfang so toll und ihr konntet stundenlang reden und zusammen sein und der Himmel war rosa. Wo ist die Begeisterung füreinander hin?
|
|
|
|
Naja, da kommen einige Dinge zusammen im Laufe der Zeit, in der wir zusammen sind. Die erste Phase ist die rosarote Brille, die wir alle kennen. Wir wollen nur Zeit mit dem anderen verbringen und die Schrullen sind uns total sympatisch. Eine gewisse Zeit geht das gut und dann kommt immer mehr der alltägliche Stress oder vielleicht auch nur der Alltag in die Beziehung und wir merken gar nicht, dass das Gefühl der Verliebtheit mit der Zeit verschwindet. An diesem Punkt gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können wir, wenn wir denn entsprechend vorbereitet sind, diese Phase in eine tolle Liebesbeziehung münden lassen oder sie geht in die Brüche. Und das unterschiedlich schnell. Da wir häufig nicht darauf vorbereitet sind, zumindest hat es bei mir ein wenig mit der Erkenntnis gedauert, scheitern diese Beziehungen leider nach der Verliebtheitsphase.
|
|
Das liegt aber in der Regel nicht an dem anderen, sondern hauptsächlich auch an uns selbst (bzw. der/die Andere kann natürlich ähnliche Probleme haben und beide können daran arbeiten.). Das ist keine Schuld, sondern einfach oft ein unbewusster Zustand. Vielfach passiert es aus Gründen, dass der/die Partnerin nicht mehr immer unsere Bedürfnisse erfüllt und auch wir bringen nicht mehr so häufig die Kraft auf, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr geliebt, was natürlich so nicht stimmt, aber wer kann schon gegen Gefühle reden? Im Hintergrund ist es aber oft so, dass wir nicht genug Selbstliebe und Selbstachtung mitbringen. Das war wahrscheinlich schon vor der Beziehung so und nach der Verliebtheitsphase wird es uns unbewusst wieder bewusst und wir tappen in die gleichen Fallen und Mustern, wie wir sie eigentlich schon aus den vorherigen Beziehungen kennen sollten.
|
|
|
|
Wenn wir es also schaffen, genug Selbstliebe nach der Verliebtheitsphase zu haben, dann können wir die andere Person in unsere Liebe rein lassen und werden nicht von ihr abhängig. Haben wir zu wenig Selbstliebe, dann wollen wir wahrscheinlich fliehen oder klammern. Die meisten mir bekannten Beziehungsprobleme resultieren nun genau daraus.
|
|
|
|
## Was stimmt mit mir nicht?
|
|
Nichts oder Alles! Kommt drauf an, wie Du das siehst. Im Prinzip sind wir so OK, wie wir sind. Das muss uns klar sein. Aber warum fühlen wir uns dann nicht (immer) OK? Das könnte u.A. daran liegen, dass wir abhängig von unserem Partner, unserer Partnerin sind, ohne es direkt zu merken. Oder vielleicht auch, dass wir mehr Freiheit brauchen, mehr Zeit für uns selbst zur Selbstverwirklichung. Es kann natürlich auch sein, dass wir nicht mehr alle Bedürfnisse unseres Partners erfüllen (können) und umgekehrt natürlich auch. Die Kraft, die wir anfangs in der Beziehung hatten, ist dann einfach nicht mehr da.
|
|
|
|
Stress ist auch ein ganz wichtiger Faktor in dieser Gleichung. Als Paar kommt es mit der Zeit immer dazu, dass sich Stress einschleicht. Dieser sog. externe Stress kann z.B. durch den Job kommen, durch Kinder oder auch durch Pflege oder andere Ereignisse im Leben. Dieser Stress klaut einem aber die Kraft, die wir sonst in die Erfüllung der Bedürfnisse gesteckt haben. So kann es passieren, dass aus diesem externen Stress schleichend auch interner Stress wird. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr so geliebt und/oder sind genervt von den Anderen weil diese Person nicht mehr so unsere Bedürfnisse erfüllt, wie vorher und wir das aber auch nicht mehr so tun, wie am Anfang.
|
|
|
|
Wir werden uns ja später noch mit den Phasen der Liebe beschäftigen, aber soviel schon mal vorweg. Die Verliebtheitsphase zu Beginn einer Beziehung ist eigentlich eine Sucht (Forschende haben herausgefunden, dass Verliebtheit wie Kokain wirkt im Gehirn; ob das jetzt für Kokain spricht, weiss ich nicht). Wenn diese Phase sich dem Ende nähert, z.B weil immer mehr externer Stress in eine Beziehung eindringt, dann wirkt das ein wenig, wie Entzug und Entzug ist eigentlich Stress pur. Viele Beziehungen scheitern dann auch genau an diesem Punkt. Und manche springen deswegen von einer Verliebtheit in die nächste, um, frei heraus gesagt, den Pegel zu halten und eben nicht in den Entzug zu kommen. Viele Paar-Börsen verdienen mit diesem Entzug viel Geld.
|
|
|
|
Wenn wir es aber schaffen, die Beziehung auch nach dem Entzug noch aufrecht zu erhalten, haben wir die Chance, eine wunderbare Liebesbeziehung einzugehen und aufzubauen. Warum aber fällt es und so schwer? Weil wir, und das ist meine Hypothese, vielfach über zu wenig Selbstliebe verfügen.
|
|
|
|
## Vielleicht die Vergangenheit?
|
|
|
|
## Liebe ich mich?
|
|
|
|
## Phasen der Liebe
|
|
|
|
## Und wie wir da durch kommen?
|
|
|
|
## Was können wir tun, wenn es schief läuft?
|
|
|
|
## Bücher
|
|
|