x
This commit is contained in:
@@ -41,12 +41,18 @@ Vielleicht seit geht Ihr Euch auf die Nerven, oder einer von Euch zieht sich zur
|
||||
Dabei war doch alles am Anfang so toll und ihr konntet stundenlang reden und zusammen sein und der Himmel war rosa. Wo ist die Begeisterung füreinander hin?
|
||||
|
||||
Naja, da kommen einige Dinge zusammen im Laufe der Zeit, in der wir zusammen sind. Die erste Phase ist die rosarote Brille, die wir alle kennen. Wir wollen nur Zeit mit dem anderen verbringen und die Schrullen sind uns total sympatisch. Eine gewisse Zeit geht das gut und dann kommt immer mehr der alltägliche Stress oder vielleicht auch nur der Alltag in die Beziehung und wir merken gar nicht, dass das Gefühl der Verliebtheit mit der Zeit verschwindet. An diesem Punkt gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können wir, wenn wir denn entsprechend vorbereitet sind, diese Phase in eine tolle Liebesbeziehung münden lassen oder sie geht in die Brüche. Und das unterschiedlich schnell. Da wir häufig nicht darauf vorbereitet sind, zumindest hat es bei mir ein wenig mit der Erkenntnis gedauert, scheitern diese Beziehungen leider nach der Verliebtheitsphase.
|
||||
Das liegt aber in der Regel nicht an dem anderen, sondern hauptsächlich auch an uns (bzw. der/die Andere kann natürlich ähnliche Probleme haben und beide können daran arbeiten.). Das ist keine Schuld, sondern einfach oft ein unbewusster Zustand. Vielfach passiert es aus Gründen, dass der/die Partnerin nicht mehr immer unsere Bedürfnisse erfüllt und auch wir bringen nicht mehr so häufig die Kraft auf, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr geliebt, was natürlich so nicht stimmt, aber wer kann schon gegen Gefühle reden? Im Hintergrund ist es aber oft so, dass wir nicht genug Selbstliebe und Selbstachtung mitbringen. Das war wahrscheinlich schon vor der Beziehung so und nach der Verliebtheitsphase wird es uns unbewusst wieder bewusst und wir tappen in die gleichen Fallen und Mustern, wie wir sie eigentlich schon aus den vorherigen Beziehungen kennen sollten.
|
||||
Das liegt aber in der Regel nicht an dem anderen, sondern hauptsächlich auch an uns selbst (bzw. der/die Andere kann natürlich ähnliche Probleme haben und beide können daran arbeiten.). Das ist keine Schuld, sondern einfach oft ein unbewusster Zustand. Vielfach passiert es aus Gründen, dass der/die Partnerin nicht mehr immer unsere Bedürfnisse erfüllt und auch wir bringen nicht mehr so häufig die Kraft auf, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr geliebt, was natürlich so nicht stimmt, aber wer kann schon gegen Gefühle reden? Im Hintergrund ist es aber oft so, dass wir nicht genug Selbstliebe und Selbstachtung mitbringen. Das war wahrscheinlich schon vor der Beziehung so und nach der Verliebtheitsphase wird es uns unbewusst wieder bewusst und wir tappen in die gleichen Fallen und Mustern, wie wir sie eigentlich schon aus den vorherigen Beziehungen kennen sollten.
|
||||
|
||||
Wenn wir es also schaffen, genug Selbstliebe nach der Verliebtheitsphase zu haben, dann können wir die andere Person in unsere Liebe rein lassen und werden nicht von ihr abhängig. Haben wir zu wenig Selbstliebe, dann wollen wir wahrscheinlich fliehen oder klammern. Die meisten mir bekanntenBeziehungsprobleme resultieren nun genau daraus.
|
||||
Wenn wir es also schaffen, genug Selbstliebe nach der Verliebtheitsphase zu haben, dann können wir die andere Person in unsere Liebe rein lassen und werden nicht von ihr abhängig. Haben wir zu wenig Selbstliebe, dann wollen wir wahrscheinlich fliehen oder klammern. Die meisten mir bekannten Beziehungsprobleme resultieren nun genau daraus.
|
||||
|
||||
## Was stimmt mit mir nicht?
|
||||
Nichts oder Alles! Kommt drauf an, wie Du das siehst. Im Prinzip sind wir so OK, wie wir sind. Das muss uns klar sein. Aber warum fühlen wir uns dann nicht (immer) OK?
|
||||
Nichts oder Alles! Kommt drauf an, wie Du das siehst. Im Prinzip sind wir so OK, wie wir sind. Das muss uns klar sein. Aber warum fühlen wir uns dann nicht (immer) OK? Das könnte u.A. daran liegen, dass wir abhängig von unserem Partner, unserer Partnerin sind, ohne es direkt zu merken. Oder vielleicht auch, dass wir mehr Freiheit brauchen, mehr Zeit für uns selbst zur Selbstverwirklichung. Es kann natürlich auch sein, dass wir nicht mehr alle Bedürfnisse unseres Partners erfüllen (können) und umgekehrt natürlich auch. Die Kraft, die wir anfangs in der Beziehung hatten, ist dann einfach nicht mehr da.
|
||||
|
||||
Stress ist auch ein ganz wichtiger Faktor in dieser Gleichung. Als Paar kommt es mit der Zeit immer dazu, dass sich Stress einschleicht. Dieser sog. externe Stress kann z.B. durch den Job kommen, durch Kinder oder auch durch Pflege oder andere Ereignisse im Leben. Dieser Stress klaut einem aber die Kraft, die wir sonst in die Erfüllung der Bedürfnisse gesteckt haben. So kann es passieren, dass aus diesem externen Stress schleichend auch interner Stress wird. Wir fühlen uns dann vielleicht nicht mehr so geliebt und/oder sind genervt von den Anderen weil diese Person nicht mehr so unsere Bedürfnisse erfüllt, wie vorher und wir das aber auch nicht mehr so tun, wie am Anfang.
|
||||
|
||||
Wir werden uns ja später noch mit den Phasen der Liebe beschäftigen, aber soviel schon mal vorweg. Die Verliebtheitsphase zu Beginn einer Beziehung ist eigentlich eine Sucht (Forschende haben herausgefunden, dass Verliebtheit wie Kokain wirkt im Gehirn; ob das jetzt für Kokain spricht, weiss ich nicht). Wenn diese Phase sich dem Ende nähert, z.B weil immer mehr externer Stress in eine Beziehung eindringt, dann wirkt das ein wenig, wie Entzug und Entzug ist eigentlich Stress pur. Viele Beziehungen scheitern dann auch genau an diesem Punkt. Und manche springen deswegen von einer Verliebtheit in die nächste, um, frei heraus gesagt, den Pegel zu halten und eben nicht in den Entzug zu kommen. Viele Paar-Börsen verdienen mit diesem Entzug viel Geld.
|
||||
|
||||
Wenn wir es aber schaffen, die Beziehung auch nach dem Entzug noch aufrecht zu erhalten, haben wir die Chance, eine wunderbare Liebesbeziehung einzugehen und aufzubauen. Warum aber fällt es und so schwer? Weil wir, und das ist meine Hypothese, vielfach über zu wenig Selbstliebe verfügen.
|
||||
|
||||
## Vielleicht die Vergangenheit?
|
||||
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user